Novembro 2010

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Outubro 2010

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News ’09

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Newsletter 09’2010

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LA COQUILLE

LA COQUILLE

05.08.2010, 20.30 h, Frankfurt LAB

Schmidtstrasse 12, D – 60326 Frankfurt/Main

Idee und Konzept: Daniel Franz und Johanna Manzewski

Texte: Elfriede Jelinek

Performer: Ludger Lamers

Sprecher: Norman Hacker, Stephan Schad

Realisation: Stine Hertel, Johanna Manzewski, Ludger Lamers, Jan Rohwedder, Daniel Franz

Soundberatung: Björn Deigner

What happens if you let speak the body about something else, which you can’t solely describe with linguistic terms and

statements? The project „La coquille“ would like to have a closer look at a body/language or the body as „the Other“ of

language. According to the textual basis of Elfriede Jelinek „er nicht als er“ we would like to draw together with one performer

the choreographic attention to the gaps and interspaces of the body. Key aspects of the work lay in the question

of how parts of the body – if you understand them as a set of actions – can be seen as different typs of multidimensional

branchings of an organism? Furthermore, how could the performer as a self-affirming and self-constitutive subject take

thereby center stage in the choreographic process?

Was passiert, wenn man den Körper von etwas Anderem sprechen lässt, das sich nicht allein mit sprachlichen Aussagen

einholen lässt? Die Arbeit „La coquille“ versucht sich, dem Verhältnis von Körper und Sprache zu nähern, indem wir

den Körper als „das Andere“ der Sprache begreifen möchten. In einer Rauminstallation, welche ein akustisches Environment

einschließt, planen wir, gemeinsam mit einem Performer, unser choreografisches Interesse auf die Leerstellen

und Zwischenräume des Körpers zu konzentrieren. Da wir die Synergieeffekte zwischen Körper und Sprache nutzen

wollen, richten wir den Fokus unserer Textinszenierung auf Auszüge Elfriede Jelineks „Er nicht als er“. Lässt sich ein

„fragmentierter“ Körper als Einheit erfassen, auch und gerade wenn seine Fragmente als Teile der Bühne selbst zu

verstehen sein könnten? Lassen sich Körperteile als unterschiedliche Schichten, als Verzweigungen eines Organismus

begreifen? Wie könnte diese Art der Mehrdimensionalität aussehen, versteht man den Körper als Bündel von Handlungen,

von Bewegungen? Last but not least möchten wir mit „La coquille“ der Frage nachgehen, wie sich der Performer

als ein selbst-affimierendes, selbst-konstituieren des Subjekt auf der Bühne verstehen kann, wenn er zeitgleich Teil

eines choreografischen Prozesses sein soll.

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July 2010

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Flávio Rodrigues

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